Konzept

Die Jugendarbeit des TSV Wacker 50 Neutraubling e.V. ist seit vielen Jahren ein fester und erfolgreicher Bestandteil des Fußballkreises Regensburg - und darüber hinaus. Damit das so bleibt, gibt es seit Mitte 2012 das Konzept "Jugendfußball Neutraubling". Es soll als einheitlicher Faden für eine gemeinsame Richtung der Jugendarbeit dienen. Das Konzept soll Wegweiser für Trainer, Eltern, Sponsoren sowie Spielern sein, ihnen helfen Zusammenhänge zu verstehen und dazu animieren, sich als Teil des Ganzen einzubringen. Jeder Einzelne soll so Freude am Fußball, Fairness, Teamgeist und Erfolg finden. Hier die wichtigsten Grundgedanken dieser Konzeption:

  • Die Vereinsarbeit der Fußballjugend soll auf sieben Säulen stehen: Fußballjugendleitung, Sportliche Leitung, Koordination von Veranstaltungen, Pressearbeit, Zeugwart und Materialbeschaffung, Sponsoring- und Finanzbeauftragter.
  • Jede Mannschaft wird von mindestens zwei Trainern betreut und gefördert. Spieler älterer Jahrgänge sollen langfristig als Betreuer gewonnen und über entsprechende Lehrgänge zu neuen Trainern oder auch Schiedsrichtern ausgebildet werden.
  • Fort- und Weiterbildung, Erfahrungsaustausch, gemeinsame Unternehmungen und das Training nach den DFB-Richtlinien und Vorgaben sind fester Bestandteil der Jugendarbeit.
  • Bis zur E-Jugend erfolgt die Einteilung der Spieler zu den einzelnen Mannschaften nach Jahrgängen. Ab der D-Jugend ist bei der Zusammenstellung der Teams der jeweilige Entwicklungsstand und das Können des Spielers zu berücksichtigen. Forderung von Teamgeist und Fairness, Freude am Spiel und das Erlernen aller Fußballtechniken stehen an erster Stelle.
  • Bis zur E-Jugend steht die individuelle Förderung der Spieler im Vordergrund. Es gibt keine Systemvorgaben, kein „Festspielen“. Jeder Spieler sollte auf jede Position im Wechsel eingesetzt werden.
  • Für Eltern wichtig zu wissen: Bis zur E-Jugend sind die Spielergebnisse der Mannschaften „Nebensache“. Viel wichtiger ist es, dass die Spieler sämtliche Ball- und Spieltechniken erlernen und sie in den Spielen praktisch umsetzen können. Der Trainer sollte seinen Spielern Aufgaben stellen, die er im Spiel umsetzen muss: zum Beispiel Dribblings versuchen, Finten zu zeigen, Schüsse probieren usw.
  • Spielsystem und Mannschaftstaktik spielen bis zur E-Jugend eine untergeordnete Rolle. Eltern sollten sich daher bitte nicht wundern, wenn der Trainer Änderungen in der Aufstellung vornimmt oder Spieler scheinbar nicht mannschaftsdienlich spielen. Das kann vom Trainer so gewollt sein, um die einzelnen Spieler bestmöglich auszubilden, ihre Stärken auszubauen oder Schwächen zu verbessern.
  • Eingliederung und Integration von älteren Jugendfußballern in die Vereinsarbeit als Trainer und Betreuer für die Kinder von Kleinfeldmannschaften.
  • Konzept für Förderer und Sponsoren
Ein Ziel der Jugendarbeit: junge Fußballer zur Verantwortung und Selbständigkeit zu bewegen durch Mithilfe in der Vereinsarbeit und der Teilnahme an Fußball-sowie Trainerlehrgängen.